Resistente Stärke kann vom Dünndarm nicht verdaut, also enzymatisch abgebaut, werden und wandert daher in den Dickdarm, wo sie von Bakterien fermentiert wird. Ein Stoff, der dabei entsteht ist Butyrat. Butyrat dient den Zellen der Dickdarmschleimhaut als Nahrung, es hält die Zellen gesund und beugt dadurch Zellveränderungen und damit der Entstehung von Krebs vor. Tierversuche haben gezeigt, dass besonders die Kombination von resistenter Stärke mit unlöslichen Ballaststoffen die Gesundheit des Darms zusätzlich fördert, da diese ebenso im Dickdarm unter Bildung von kurzkettigen Fettsäuren (u.a. Butyrat) fermentiert werden. Der Dickdarm ist der Ort, an dem sich Darmkrebs am häufigsten zeigt, daher wirkt eine hohe Zufuhr von Ballaststoffen und resistenter Stärke protektiv. (Asp and Bjorck 1992; Ferguson et al., 2000; Leu et al. 2002; Morita et al. 1999)

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