Ein möglicher resistente Stärke -Einsatz bei Chronisch-Entzündlichen-Darmerkrankungen (CED) ist deshalb hervorzuheben, weil die Häufigkeit der Erkrankung in den letzten Jahren weltweit drastisch zugenommen hat. In Deutschland liegt die Prävalenz derzeit bei etwa 0,5 bis 0,8 ‰. Überprüft wurde der therapeutische resistente Stärke-Effekt bei CED im Tiermodell und bei Patienten, die an Colitis ulcerosa leiden. Das Reizdarmsyndrom ist gar zu einer Volkskrankheit gereift. 15-20% der Bevölkerung in Deutschland sind betroffen. Durch das Essen von Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an Resistenter Stärke wird dem Darm viel Prebiotikum zugeführt. Prebiotika sind das Futter für die gesunden Darmbakterien und dieser Effekt wirkt sich positiv auf die Darmgesundheit aus. Siehe auch Unterpunkt: Resistente Stärke als Prebiotikum.

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